Jugendgruppe animal teens

 

 Für Kids, die Tieren helfen wollen: http://www.harry-hilft-tieren.de

 

Zirkus mit Tieren zirkus150.jpg

Viele Menschen gehen gern in den Zirkus. Dort gibt es ein buntes Programm. Akrobaten präsentieren wagemutige Darbietungen, Clowns bringen die Menschen zum Lachen.

In vielen Zirkussen gibt es auch Tiere, die Kunststücke zeigen oder Sachen machen, über die Menscheb gern lachen. Oder über die sie staunen. Auch darum gehen viele Leute gern in den Zirkus.

Wenn man sich ein Zirkus-Programm ansieht, wirkt es so, als ob die Tiere auch Spaß hätten. Aber wissen wir das wirklich?

Die Menschen können sehr schlecht verstehen, wie Tiere sich fühlen. Das liegt daran, dass sie nicht mit ihnen sprechen können. Die meisten Menschen können sich auch nicht in Tiere hineinversetzen. Sie denken oft, dass es Tieren nichts ausmacht, in einem Käfig zu leben. Welcher Mensch aber würde gern im Käfig leben und immer nur Kunststücke vorführen?

Dabei sind wir Menschen im Grunde auch Tiere. Schließlich haben wir dieselben Vorfahren wie die Affen. Und wir haben sehr viel mit anderen Tieren gemeinsam. Wir haben Familie, Freundinnen und Freunde. Wir wollen die Welt erkunden und spielen und wenn wir größer sind für uns selbst sorgen. Und wir wollen selbst entscheiden, was wir im Leben machen und womit wir unsere Zeit verbringen. Auch andere Tiere tun das, wenn sie frei leben. Sie spielen und lernen, was sie für ihr Leben wissen müssen. Sie haben Familien, ziehen durch die Landschaft und suchen sich ihre Nahrung. Sie freuen sich und sind manchmal traurig. Aber sie können immer selbst entscheiden, was sie machen, und auch, was sie nicht tun möchten.

 Die teens haben im März noch mal kräftig nachgelegt und beteiligten sich an der Unterschriftensammlung für ein Verbot von Tierversuchen und sammelten fast 200 Unterschriften.

Das zweite Projekt ist schon in Arbeit: Plakate handmade zu Ostern für die Freilandeier.

  "Ist Ihr Garten igelfit?" fragten die animal teens am Welttierschutztag 2008 in einem Kaufhaus die Kunden und informierten über die Igelhaltung und Überwinterung von Igeln im eigenen Garten.

 Die animal teens haben sich an der Unterschriftenaktion der "Ärzte gegen Tierversuche" beteiligt und für die Abschaffung von Tierversuchen in kürzester Zeit über 150 Unterschriften gesammelt!

Tipps zur Freilandhaltung von Kaninchen und Meerschweinchen (im Winter)

Jungtiere und tragende Weibchen sollten im Winter nicht draußen bleiben, aber alle anderen gesunden und erwachsenen Tiere können draußen bleiben. Meerschweinchen sind dabei empfindlicher als Kaninchen.

Wichtig ist, dass die Tiere bereits seit dem Frühjahr an die Haltung im Freien gewöhnt sind, denn nur dann können sie sich auf Temperaturwechsel einstellen und ihr Haarkleid entsprechend anpassen. Und immer daran denken, mindestens zwei Tiere gemeinsam zu halten.

Kaninchen und Meerschweinchen sind besonders empfindlich gegen Zugluft und Nässe. Deshalb benötigen die Tiere einen wetterfesten, von allen Seiten isolierten und mit doppeltem Boden ausgestatteten Stall. Der Stall darf keinen direkten Bodenkontakt haben, nur so kann eine gute Luftzirkulation gewährleistet werden. Eine trockene Einstreu aus Heu und Stroh in großen Mengen ist wichtig, nasses Material muss täglich entfernt werden.

Kaninchenställe, die im Handel gekauft werden können, sind für die Überwinterung im Freien völlig ungeeignet: zuviel Zugluft und Feuchtigkeit und keine Bewegungsmöglichkeiten für die Tiere. Deshalb erfrieren viele Kaninchen und Meerschweinchen in diesen Ställen. Besonders wichtig ist der Zugang zu einem  mind. 6  qm großen Freigehege, damit die Tiere sich genügend bewegen und warm halten können. Der Bodengrund muss auch hier matschfrei sein. Rindenmulch ist eine sehr gute Einstreu.

Keinesfalls sollten Kaninichen und Meerschweinchen im Wechsel draußen und drinnen gehalten werden. Dadurch wird die körpereigene Temperaturregulation durcheinander gebracht, was zu schweren Erkältungskrankheiten führen kann.

Die Ernährung bei der Überwinterung im Freien ist auch sehr wichtig. Die Tiere haben einen erhöhten Energiebedarf. Frischfutter darf nur in kleinen Portionen gegeben werden, da gefrorenes Futter zu schweren Magen- u. Darmerkrankungen führen kann. Ebenso ist darauf zu achten, dass das Trinkwasser nicht gefriert. Die Kaninchen und Meerschweinchen brauchen jetzt sehr viel hochwertiges Heu. Es sollte trocken, staubfrei und frisch sein.

Wir von animal future geben den bei uns lebenden Kaninchen jede Menge Heu über den ganzen Tag verteilt. Dazu bekommen sie morgens pro Kaninchen eine geschlossene Handvoll Fertigfutter für Kaninchen und ab dem Mittag Möhren, Kohlrabi mit Blättern, Brokkoli, evtl. Eisberg-/Kopfsalat (je nachdem, was gerade im Handel im Angebot ist) und 1/4 Apfel pro Kaninchen. Das Grünzeug darf nicht nass sein. Das gilt auch für Gras und Löwenzahn, dass im Frühjahr zum Heu angefüttert wird. Gerade beim Futterwechsel gilt genau wie bei Huftieren: Immer zuerst trockenes Heu füttern und später dann frisches Gras.

 

  Ostern ohne Käfig-Ei

Das lt. Tierschutzgesetz geforderte Mindestmaß der Käfiggröße richtet sich nach den Verhältnissen der Laborhaltung.

Beobachtungen der "Kleinvoliere" ergaben:

- die Tiere verhalten sich geduckt und ängstlich

- nach 8 Wochen sind die ersten Gefiederschäden und Kammverletzungen sichtbar.

Zu Ostern starten die animal teens wieder ihre Kampagne Ostern ohne Käfig-Ei - Käfig-Ei - nein danke!

Bunte "Papier-Eier" mit dem Aufdruck Ostern ohne Käfig-Ei sind im ostfriesische Raum im Umlauf.

Im Februar besuchten die animal teens den Rhauderfehner Bürgermeister. Anlass war der erhöhte Anteil von Käfig-Eiern auf dem Wochenmarkt in Rhauderfehn am Gründonnerstag 2007. Dort wurden von den animal teens acht Stände mit Käfigeiern und nur ein Stand mit Bio-Eiern vorgefunden.

Vorgeschlagen wurde dem Bürgermeister , doch mehr Anbieter von Öko-Eiern auf den Wochenmarkt zu holen. Der Bürgermeister erklärte, dass aus Gründen des Wettbewerbs höchstens 2 - 3 Stände einer Warengruppe zugelassen werden. Er wolle jedoch mit dem Marktmeister Rücksprache halten. Per mail teilte der Bürgermeister dann einige Tage später mit, dass es auf dem Wochenmarkt 4 Verkaufsstände gebe:

1 x Bioeier

1 x Eier von freilaufenden Hühnern

1 x Eier aus der Bodenhaltung

1 x Käfigeier.

Die animal teens werden dieses Jahr zu Ostern wieder den Wochenmarkt besuchen und dokumentieren, welche  Eierstände dort vorhanden sind.

 Hey Leute!

Am 13.03.08 hatten wir einen Termin mit der Presse. Die Reporterin hatte einen unserer Osterflyer gefunden und sich wegen eines Interviews über die Legebatterie mit uns in Verbindung gesetzt. Am Donnerstag war es dann so weit: das Wetter war wenigstens trocken und ein Huhn und drei Vertreter der Jugendgruppe wollten mit aufs Foto. Ruckzuck war auch das Interview fertig und zu bewundern sind wir dann am kommenden Sonntag in der Sonntagszeitung. Toll was?

 

 Die teens haben einen Brief an das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit in Berlin geschickt:

"Sehr geehrte Damen und Herren,

wie wir in den Wildlife News 2008 von Pro Wildlife lesen konnten, wollen Sie den Absatzmarkt für Elfenbeinverkäufe in China legitimieren. Dies soll ein Tauschgeschäft zwischen China und Deutschland sein, damit China sich stärker in den Klimaschutz einbindet.

Soziale Probleme durch die Freigabe des Elfenbeinhandels zu lindern, ist der falsche Weg. Der Verkaufspreis des Elfenbeines wird durch den Käufer China als Zweitkäufer neben Japan in die Höhe schießen. Aus Artenschutzsicht wäre dies eine Katastrophe.

Wir als Tierschutz-Jugendgruppe haben u. a. eine Elefantenpatenschaft übernommen. Wir finden Ihr Tun unmöglich, der Elfenbeinhandel ist zu verurteilen. Wir als Bürger und zukünftige Wähler möchten nicht, dass unsere Regierung solch einen "Kuhhandel" unterstützt."

Eine Abschrift ging an die Bundesregierung - Frau Dr. Angela Merkel und an Pro Wildlife

 

 

Erkenntnisse über Ratten:

Rattenzähne können innerhalb eines Jahres etwa 14 cm lang werden. Aber durch Knabbern halten die Nager ihre Zähne kurz.

Ratten habe eine gewisse Vorliebe für Alkohol. Eine Studie kam zu dem Ergebnis, dass die Tiere - ähnlich wie Menschen - unterschiedliche Trinkerpersönlichkeiten entwickeln: Abstinenzler, Gelegenheitstrinker, Gesellschaftstrinker und Rauschratten, die sich jedesmal bis zur Besinnung betranken.

Ratten, die in US-Städten leben, passen ihre kulinarischen Vorlieben den Menschen an: Sie bevorzugen Rühreier, Makkaroni mit Käse und gekochten Reis. Zu diesem Ergebnis kommt die amerikanische Animal Behaviour Society.

Ratten schwitzen nicht.Ihre Körpertemperatur regeln sie mit Hilfe ihres Schwanzes - durch Zusammenziehen oder Entspannen von Blutgefäßen.

Ratten sind eigentlich Vegetarier. Aber sie fressen auch Papier, Leder, Seife, Textilien, Holz, Würmer,, Insekten, kleine Vögel oder alles, was sie sonst noch finden. (Quelle: Süddeutsche Zeitung)

 

Wir, die animal teens, haben bei pro wildlife eine symbolische Patenschaft für die Elefantenwaisen in Sri Lanka und das Affenwaisenhaus in Limbe (Kamerun) übernommen.

Das Elefantenwaisenhaus auf Sri Lanka versorgt Elefantenwaisen im Alter von wenigen Wochen bis zu 4 Jahren. Alle haben ihre Eltern verloren und könnten nicht alleine überleben. Das Waisenhaus versorgt die meist völlig ausgezerrten und verletzten Tiere medizinisch, päppelt sie auf und sorgt anschließend dafür, dass sie bei den übrigen Schützlingen "Familienanschluss" finden. Elefanten sind äußerst soziale Tiere, die ständig den Kontakt zu ihren Artgenossen suchen. Die Elefanten werden gruppenweise wieder in die freie Wildbahn entlassen, sobald sie ohne menschliche Hilfe zurecht kommen und gelernt haben, alleine Futter zu suchen. Etwa im Alter von 4 Jahren werden sie im Udawalawe Nationalpark ausgewildert, der direkt an die Station angrenzt. Hier sind sie in Sicherheit, finden ausreichend Nahrung und Wasser und können ihr Leben in Freiheit verbringen.

Elefanten sind heute zunehmend durch Wilderei für den Elfenbeinhandel, Verlust ihres Lebensraumes und daraus resultierende Konflikte mit Menschen bedroht.

Die Affenstation in Limbe beherbergt z. Z. über 185 Schimpansen, Gorillas, Drills und viele weitere Primaten. Hier werden die Tiere rund um die Uhr versorgt, Futter und Medikamente sowie das Material für neue Gehege werden benötigt. Die meisten Affenwaisen, die dort leben, sind Opfer der Wilderei für den Buschfleischhandel. Viele Affenbabys  werden auf Märkten zum Kauf angeboten, oft mit Knochenbrüchen und Schusswunden. Oder sie werden beschlagnahmt, aus erbärmlichen Verhältnissen herausgeholt, in denen sie angebunden und kaum ernährt keine Überlebenschance hätten.

Weitere Infos zu den Patenschaften gibt es unter www.prowildlife.de oder bei pro wildlife e. V., Kidlerstr. 2, 81371 München.

 

Die animal teens haben nachfolgenden Brief

an Heidi Klum und Kai Pflaume geschickt:

Heidi Klum persönlich                 Kai Pflaume persönlich

Heidi Klum GmbH & CoKG           MSC Promotion

Postfach 20 05 84                    Aumühlensstr. 4

51435 Bergisch Gladbach          61440 Oberursel

Rhauderfehn, 16. Januar 2008

Hallo Heidi,                              Hallo Kai,

wir sind eine Jugendgruppe, die sich für Tiere einsetzt.  Wir würden es cool finden, wenn Sie keine Werbung mehr für Mc Donalds machen würden, weil

- 145 Mill. Tonnen Getreide jährlich an Tiere verfüttert werden, von denen sehr viele hungernde Menschen in den Entwicklungsländern ernährt werden könnten

- Regenwälder für die Ernährung der Rinder abgeholzt werden, sie neu anzupflanzen ist unmöglich

- Das Metan, das die Rinder ausstoßen, eine Hauptursache des Treibhauseffektes ist

- Mc Donalds tausende von Tonnen Verpackungsmaterial verbraucht

- Die Angestellten von Mc Donalds für einen Hungerlohn  arbeiten

- Für Mc Donalds Millionen unschuldiger Tiere gequält und barbarisch umgebracht werden!!!

Denken Sie bitte noch einmal darüber nach, ob Sie weiterhin für eine Werbung für Mc Donalds zur Verfügung stehen.

Mit freundlichen Grüßen

 

Anlässlich des Welttierschutztages haben die teens am Gymnasium Rhauderfehn eine Plakataktion vom 1. bis 5. Oktober gestartet. Dokumentiert wird die Massentierhaltung, Zoo, Zirkus, Legebatterie, Tiertransporte sowie Wal- und Robbenjagd.

 

animal teens infomieren zukünftige Gymnasiasten (Grundschüler)

Anlässlich einer Info-Veranstaltung für Grundschüler am Gymnasium i. E. Rhauderfehn klärten die animal teens die Grundschul-Kids über die Legebatterie/Käfighaltung auf.

Neben aufgebauten Darstellungen der Käfighaltung und der Freilandhaltung erschall die Hühnerhymne (s. weiter unten) vom Band und in einer kleinen Theaterszene hatte ein befreites Käfighuhn das Glück, bei glücklichen Hühnern zu landen. Dort erzählte das Käfighuhn den glücklichen Freilandhühnern von seinem schrecklichen Leben in der Legebatterie. Die glücklichen Hühner, die ganz entsetzt über das Aussehen des Käfighuhns waren, freuten sich dann sehr, dass dieses Huhn nun doch noch in Freiheit leben darf.

Zum Schluss wurde noch ein kleines Hühner/Ei-Quiz durchgeführt und jede richtige Antwort wurde mit einer Leckerei belohnt.

 

 Hühner Hymne (Melodie: Deutschlandhymne)

Gutes Futter, Recht und Freiheit für das deutsche Käfig Huhn.

Denn sie werden in zu engen Käfigen gehalten!

Gutes Futter, Recht und Freiheit für das deutsche Käfig Huhn.

Denn sie werden nicht gerecht gehalten.

Sie werden nur gequält.

Gutes Futter, Recht und Freiheit für das deutsche Käfig Huhn!

 

 

Nachtwanderung mit Fledermausbeobachtung

Am 18. Mai (21.00Uhr) nahmen die animal teens an einer Nachtwanderung mit Fledermausbeobachtung teil. Los gings abends um 9.00 Uhr im Tipi mit Lagerfeuer. Zuerst wurde von dem Veranstalter und seinen Gästen vieles über die starengroße Breitflügelfledermaus und die daumengroße Zwergfledermaus erzählt, dann ging es in den angrenzenden Wald und an einen See. Mit einem Detektor konnten mehrere Fledermäuse geortet werden. Der Ultraschall der Feldermäuse reicht bis zu 20 m. In der Dämmerung war es sogar möglich, einige Fledermäuse im Flug zu sehen. Abschließend ging es wieder ans Tipi-Lagerfeuer und eine richtige Märchenerzählerin erzählte eine Gute-Nacht-Geschichte für alle kleinen und großen Kinder von einer Maus die mit einer  Fledermaus durch die Lüfte schwebte und herrliche Abenteuer erlebte.........           

 

Das Fledermaus-ABC

A = Augen haben Fledermäuse und deswegen sind sie nicht blind.

B = Blut lecken nur drei von 800 Fledermausarten. Und die leben in Süd- u. Mittelamerika.

C = Chrioptera heißt der lateinische Name für Fledermäuse. Er bedeutet Handflügler.

D = Dachböden sind unersetzliche Kinderstuben für einige Fledermausarten.

E = Echoortung hilft ihnen zielsicher durch die dunkle Nacht

F = Flughäute umspannen die Hände, die so zu Flügeln geworden sind.

G = Geruch ist wichtig für die Fledermausmütter, um ihre Jungen zu erkennen.

H = Haare haben sie, so wie alle Säugetiere. In die Haare fliegen sie nicht.

I = Insekten sind die Nahrung aller europäischen Fledermäuse.

J = Junge gekommen sie im Sommer und davon eins oder zwei.

K = Kot von Fledermäusen ist nicht gefährlich. Er besteht nur aus Insektenresten.

L = Liebe machen sie im Spätsommer und manchmal auch im Winter.

M = Muttermilch saugen die kleinen Fledermäuse in den ersten Wochen.

N = Nagetiere sind sie nicht, und deswegen können sie auch nichts zernagen.

O = Ohren sind bei Fledermäusen groß, damit sie die Echos ihrer Rufe hören.

P = Pestizide sind gefährlich für Fledermäuse.

Q = Quatiere im Winter sind oft Höhlen, Stollen und Keller. Feucht und kühl muss es sein.

R = Regenwetter verleidet Fledermäusen den Sommer, weil sie dann nur wenige Insekten finden.

S = Spechthöhlen bewohnen Fledermäuse im Wald.

T = Tausend mal vier Mücken fressen manche Fledermäuse in einer Nacht.

U = Ultraschall ist der Fledermausruf, den wir nicht hören.

V = Vögel sind sie keine, denn die haben Federn und legen Eier.

W = Winterschlaf halten sie, weil es im Winter kaum Insekten gibt.

X = x-beliebige Unterschlüpfe können Fledermäuse nicht besiedeln. Sie haben ganz spezielle Ansprüche.

Y = Yogaübungen machen Fledermäuse nicht, wenn sie kopfüber im Quartier hängen. So lässt sich´s aber leichter losfliegen.

Z = Zähne von Fledermäusen sind spitz, damit sie die harte Insektenhaut gut kauen können.

 

Die Zwergfledermaus (Pipistrellus pipistrellus)

Unsere kleinste einheimische Fledermaus mit 18 bis 24 cm Spannweite wiegt 3 - 8 Gramm - gerade soviel wie ein Flaschenkorken! Als "Hausfledermaus" schläft sie tagsüber in engen Spalten an Wänden, Verkleidungen oder Rolladenkästen, seltener in Baumhöhlen. Zwergfledermäuse sind gesellig, oft schlafen mehr als 50 Weibchen in der Wochenstube, wo sie ihre Jungen aufziehen. Den Winter verschlafen sie in frostsicheren Höhlen, auf Dachböden oder in Kellern. Dort findet man dann bis zu 2000 und mehr Tiere.

Zwergfledermäuse jagen schon kurz nach Sonnenuntergang entlang an Hecken, Wegen, Waldrändern, im Wald, an Laternen und am Wasser. In 2 bis 6 Meter Höhe erbeuten sie dort hauptsächlich Mücken, aber auch Eintagsfliegen, kleine Käfer und Schmetterlinge. Sie sind sehr wendig und fliegen mit bis zu 26 km/h. Auch bei kühlem, regnerischen Wetter kreisen sie gerne im oft hektischen Hin- und -Her- und Sturzflug. Ihr schneller, stolpernder Ultraschall-Ortungsruf ist am lautesten zwischen 42 und 46 kHz. Neu entdeckt wurde in Europa eine weitere Zwergfledermausart, diese ruft am kräftigsten bei etwa 55 kHz, unterscheidet sich äußerlich aber nur wenig.     

 

 

 Fledermäuse fliegen wendiger als Vögel      

11. Mai 2007 Süddeutsche Zeitung:

Fledermäuse unterscheiden sich von Vögeln nicht nur dadurch, dass sie zu den Säugetieren gehören, sondern auch durch ihr Flugverhalten. Fledermausflügel sind nämlich viel elastischer und flexibler, dadurch können sich die Tiere sehr wendig und agil in der Luft bewegen.

Forscher der Universitäten Bielefeld, München und Lund haben festgestellt, dass Fledermäuse ihre Flügel bei der Aufwärtsbewegung in Form einer Welle wölben können. Dadurch entstehen zwei Luftwirbel unter der Flügelmitte und an der Flügelspitze, die in zwei Richtungen rotieren. Diese Verwirbelungen erzeugen eine Auftriebskraft am Körper und eine gegenteilige Wirkung an der Flügelspitze. In der Summe entsteht jedoch ein Auftrieb.

Die Flugtechnik kommt den nektarfressenden Fledermäusen, die pro Nacht etwa tausend Blüten besuchen, sehr zugute. Vor den Blüten bleiben sie ähnlich wie Kolibris in der Luft stehen. In jeder Flugphase erhalten die Tiere Auftrieb und sparen so Energie. Vögel hingegen bekommen nur dann Auftrieb, wenn sie ihre Flügel abwaärts bewegen.

Die Forscher beobachteten die Fledermäuse in einem Windkanal. Mit einer Nebelmaschine bliesen sie winzige Wassertröpfchen in den Windstrom. Während die Fledermäuse flügelschlagend an einem mit Honig gefüllten Blütenkelch naschten, schossen die Forscher kurze Laserblitze in den Windkanal. Mit einer Spezialkamera filmten die Wissenschaftler die Teilchenwirbel und berechneten, welche Flügelbewegungen für Auftrieb sorgen.

 

Die Fledermausarten, die in Deutschland leben, ernähren sich von Insekten. Während der warmen Sommermonate sind die kleinen Säugetiere nachts unterwegs, um Schnaken, Falter und Fliegen zu fangen. In Sommern, in denen die Nächte häufig verregnet und kalt sind, machen die Fledermäuse relativ schlechte Beute, da viel weniger Insekten unterwegs sind als in trockenen warmen Nächten.

Wenn die Fledermäuse am frühen Morgen noch hungrig von der Insektenjagd zurückkehren, aktivieren sie ihren körpereigenen Energiesparmodus: Sie verringern ihre Körpertemperatur und verfallen in eine Starre, ähnlich dem Winterschlaf.

Frisst ein trächtiges Weibchen zu wenig, regelt es seinen Stoffwechsel herunger und die Tragzeit verlängert sich. Sind die Jungtiere unterernährt, entwickeln sie sich entsprechend langsamer.

Für die Fledermäuse bleibt zu hoffen, dass Spätsommer und Herbst warm und mild werden. Dann schwirren nämlich in den Nächten viele Insekten umher und die Fledermäuse können sich ordentlich Winterspeck anfuttern. (faz.)

Die Welt ist einfach, solange Männer unter sich sind. Zumindest bei Abendseglern (Nyctalus noctula). Die Männchen hocken mit ihren Kumpels in irgendwelchen Astlöchern. Oder ziehen um die Baumkronen, um zwanglos einen Nachtfalter oder eine Köcherfliege zu erhaschen. Dabei kann man sie gut beobachten, denn sie sind verhältnismässig groß und jagen bereits im letzten Tageslicht. Ab August ist es allerdings mit der Männerfreundschaft vorbei; die Weibchen sind fertig mit der Jungenaufzucht. Die nächste Paarung ist angesagt. Dann sammelt jedes Männchen seinen Harem um sich und verteidigt ihn gegen die alten Freunde. Sie locken die Weibchen mit Zwitschern und Meckern, was man auch mit bloßem Ohr hören kann. Im Gegensatz zu den meisten Vögeln rufen Abendsegler sogar aus ihrer Bruthöhle. Wenn sie die Paarung erledigt haben, machen sich große Gruppen von Männchen und Weibchen gemeinsam auf den Weg und fliegen in ihr Winterschlafquartier. Der Rekord, den ein Tier auf so einer Reise zurückgelegt hat, liegt bei rund 1500 Kilometern. Im nächsten Frühling geht es wie immer in unterschiedliche Sommerquartiere. Dann sind die Kumpels wieder unter sich.

 

 

Netter Busfahrer

Es war die 5. Stunde und wir hatten frei. Wie immer bin ich mit Linie 7 gefahren und eigentlich war alles ganz normal: Die Kinder stiegen nacheinander ganz normal aus und wir holten die Grundschulkinder ab. Als wir dann fast bei unserer Bushaltestelle waren, passierte etwas Außergewöhnliches. Unsere Bushaltestelle liegt in einer Nebenstraße.  Am Rand der Straße ist ein hohes Grasfeld.

Wir ahnten nichts... plötzlich hielt der Bus kurz vor der Bushaltestelle an. Wir fragten uns, was los sei, da antwortete der Busfahrer, dass auf der Straße ein Igel eingerollt läge. Er fragte, ob wir nicht nach draußen gehen könnten und den Igel wegsetzen könnten. Ich stieg aus udn setzte den Igel ins hohe Gras. Ein toller Busfahrer mit einem Herz für Tiere. DANKE!!!

(Sabine Nortmann, animal teens)

Infos über das Überwintern von Igeln findet ihr hier: www.pro-igel.de/igel_gefunden/gefunden.html

 

 

Bunny das Kaninchen

Hallo!! Ich bin Bunny, das Erzählkaninchen!!

Ich lebe mit meinen Freunden, der Bunny-Bande, in einem großen Hasenauslauf. Im Sommer toben wir alle auf einer eingezäunten Wiese und im Winter habe wir einen großen mit Stroh ausgestreuten Auslauf. Natürlich haben wir im Sommer wie auch im Winter ganz viele kuschelige Versteckmöglichkeiten, wo wir uns auch mal ausruhe oder vor der Sonne oder dem Regen Schutz suchen können.

Oft spielen wir auch Hindernisrennen, wenn wir über aufgebaute Stangen oder Hindernisse springen oder wenn wir uns gegenseitig die Möhren klauen. Hakenschlagen und Luftsprünge machen ist bei uns auch eine beliebte Disziplin. Das macht irre Spaß!! Aber wir sind alle so gut, dass jeder mal gewinnt.

Männchenmachen finden wir ganz toll, da kann man die Gegend genau beobachten, vor allem die Menschen, die machen immer so komische Sachen im Garten. Die graben mit irgendwas in der Erde, wir machen das viel besser und schneller mit unseren Vorderpfoten. Und wenn wir uns dann einen Tunnel gegraben haben, verstecken wir uns darin. Die Menschen graben ein Loch und verstecken sich nicht darin, nein, sie schaufeln das Loch wieder zu. Was das soll?

Manchmal erschrecken wir auch, dann ducken wir uns am Boden und legen die Ohren ganz flach an den Körper.

Wenn wir unsere Entspannungsstunde haben, so mindestens einmal täglich, legen wir die Ohren auch an, aber wir liegen dabei auf der Seite oder hocken zusammengekauert oder strecken uns ganz tüchtig und gähnen dabei, und mahlen ganz tüchtig mit den Zähnen. Dann sind wir vielleicht entspannt!!! Das solltet ihr aber nicht mit starkem Zähneknirschen verwechseln, weil wir dann Schmerzen haben, aber auch apathisch und krank aussehen.

Wenn wir uns bedroht fühlen, wehren wir uns natürlich auch: wir können ganz schön schimpfen, das nennen die Menschen kekkern, aber wenn´s schlimmer kommt, dann fauchen und knurren wir wie eine Katze oder klopfen mit den Hinterbeinen als Warnung für unsere Freunde. Wenn wir ganz doll Angst haben oder starke Schmerzen oder verletzt sind, dann schreien wir ganz laut.

Im Sommer fressen wir am liebsten Gras, das wir selber rupfen können und natürlich Löwenzahn. Ganz lecker sind auch Kohlrabiblätter, besonders im Winter zu lecker duftendem grobem Heu. Kaninchenleckerli brauchen wir nicht zu Leben, dafür ganz viel langfaseriges Heu. Unser Magen muss den ganzen Tag was zu tun haben, sonst werden wir krank. Zuviel Fertigfutter macht uns nur dick. Es macht den Menschen sicher viel mehr Spaß, wenn sie uns bei unseren Kapriolen zusehen können, als wenn wir traurig und dick in einer Ecke sitzen.

In diesem Sinne wünsche ich euch auch soviel Spaß, wie wir in unserer Bunny-Bande haben und versucht das mit dem Graben doch noch mal richtig.

 

Euer Bunny

P.S. Kaninchen-Fleisch ist überhaupt nicht lecker.

 

 

Tierschutz total vernachlässigt!!!

Was Vögel alles so aushalten müssen

Es war der 11. Juni. Das Rathausfest war im vollen Gange, jeder amüsierte sich, nur die Tiere durften leiden!

Es war ein sehr heißer Tag. Neben einem Vogelstand wurde laut dröhnende Musik gespielt. Die Vögel wurden von Vogelzüchtern zum Verkauf angeboten. Die Vögel waren ohne jeglichen Schutz der prallen Sonne und der lauten Musik der Bands preisgegeben. Nach mehrmaligem Bitten erklärte sich der Vogelzüchter dann wenigstens bereit, die Volieren in den Schatten zu stellen. Jedoch blieben die Vögel den restlichen Nachmittag immer noch der lauten Musik ausgesetzt.

Es war auch eine Hundestaffel dort, doch im Gegensatz zu den Vögeln hatten sie genug zu trinken und waren auch nicht der prallen Hitze ausgesetzt. Damit möglichst nie wieder vorkommt, dass Tiere so leiden müssen, hat animal future sich mit der  Gemeinde in Verbindung gesetzt. Doch der zuständige Mitarbeiter hält es "für nicht erforderlich", die Ausstellung von Tieren zu verbieten, wenn sie normalen Bedingungen ausgesetzt sind. Allerdings hat er versprochen, "zukünftig dafür zu sorgen, dass dies nicht wieder vorkommt" und er sagt, "er werde zukünftig bei entsprechenden Vereinsmeldungen auf den Tierschutz hinweisen".

Wir hoffen, dass so etwas NIE wieder vorkommt!!! 

(Sabine Nortmann, animal teens)

 

 Der Siebenpunkt-Marienkäfer

Insekt des Jahres 2006

Wissenschaftlicher Name: Coccinella septempunctata

Glücksbringer: Glückszahl 7 Punkte, beschützt Kinder und heilt Kranke. Geheiligtes Tier der Göttin Freya (Göttin der Liebe und Fruchtbarkeit)

Lebensraum: Waldränder, Wiesen, Gärten

Verbreitung: Europa, Asien, Nordafrika und Nordamerika

Arten: 4000 verschiedene, davon 100 verschiedene in Europa und 80 in Deutschland

Lebenserwartung: max. 3 Jahre

Futter: 100 - 150 Blattläuse täglich

Größe: bis zu 9 mm

Feindabwehr: durch gelbliches giftiges Sekret (z. B. gegen Ameisen)

Überwinterung:  in Massenansammlungen in Winterstarre in Laubhaufen, Spalten von Mauern oder im Dachboden, in Baumstümpfen

 

ZOO-Geschichten

Noorder Dierenpark

Giraffe Gerda und Zebra Zora

Es war einmal eine Giraffe namens Gerda. Sie und ein gewisses Zebra namens Zora lebten im Zoo in Emmen. Der Zoo war wirklich toll. Außer den beiden lebten noch fas 1000 andere Tiere dort. Eines abends unterhielten sich Gerda und Zora während des Fressens länger als gewöhnlich. Nach einer Weile fing Gerda an zu erzählen, wie es war, als sie noch nicht im Zoo lebte.

"Zwar lebte ich in Gefahr, aber ich war frei, frei von allen Menschen, die einen immerzu anstarren und nur darauf warten, dass wir irgendwas machen!"

"Da hast Du recht", sagte Zora.

"Ich würde ja wirklich gerne wieder in freier Natur leben, aber..." seufzte die Giraffe.

"Genau das machen wir!!!" schrie das Zebra aufgeregt.

"Was machen wir?"

"Wir büchsen aus, hauen ab, laufen weg", jubelte das Zebra

"Das schaffen wir nie", zweifelte Gerda

"Wetten dass!" erwiderte Zora, "wir schaffen das!"

Noch am gleichen Tag fingen sie an zu überlegen. Sie überlegten genau drei Tage und drei Nächte, bis ihnen die rettende Idee kam.

"Wenn der Wärter morgens mit dem Futter kommt, schleichen wir uns ans Tor und hauen ab. Am besten bitten wir noch die Gnus, den Wärter abzulenken".

Beide waren mit der Idee hoch zufrieden. Am nächsten Morgen war es dann soweit. Als der Wärter ihnen morgens das Futter brachte, stieß das Gnu ganz fürchterliche Laute aus. Darauf hatten Gerda und Zora nur gewartet. Sie schlichen sich aus dem noch offenen Tor.

Einige Besucher des Zoos guckten ganz komisch, als die beiden Tiere aus dem Gehege schlichen, einige Besucher fingen sogar an zu kichern und andere kümmerten sich gar nicht darum.

Es war schon gefährlich für die beiden, so durch den Zoo zu laufen. Einige Male wurden sie fast erwischt. Endlich kamen sie an der Kasse an. Da mussten sie nur noch durch, dann waren sie frei!!!

"Da seid ihr ja endlich!", rief einer der Tierpfleger und beförderte die Ausreißer wieder zurück in ihr Gehege.

Am Abend sagte Zora schelmisch "diesmal hat es nicht geklappt, aber vielleicht beim nächsten Mal".

(Lisa JG 5)

 

 

Der Seehund

Wildtier des Jahres 2006

Wissenschaftlicher Name: Phota vitulina

Lebensraum: Nord- u. Ostsee, Küsten des Nordatlantik, Felsküsten, Sandbänke des Wattenmeeres

Gewicht: bei der Geburt 7 - 15 kg, ausgewachsen bis zu 100 kg

Alter: bis 30 Jahre

Geschwindigkeit: bis zu 35 km/h

Verhalten: 1 - 3-tägige Nahrungszüge im offenen Meer, danach 1 - 3-tägige Ruhezeit auf Sandbank

Jungtiere: Geburt Juni/Juli auf den Sandbänken, fressen auch Krebse und Muscheln

Adulte Tiere: Fressen hauptsächlich Fisch und Garnelen (3 - 5 kg täglich): vor allem kleine Fische bis zu 20 cm Länge, Flunder und Scholle machen nur 25 % aus. Daher ist der Seehund keine Konkurrenz für die Fischer.

Durch die starke Bejagung in der Nord- u. Ostsee waren die Bestände in der Ostsee fast vollständig ausgerottet und in der Nordsee sehr stark dezimiert. Auch bei Badegästen waren Seehundjagden ein beliebtes Freizeitvergnügen. In den 70ern wurde die Bejagung gestoppt. Danach hat sich der Bestand erholt. Dennoch wird der Seehund in der Roten Liste der bedrohten Tierarten als "gefährdet geführt. In der Ostsee gibt es noch ca. 250 Seehunde. Wasserverschmutzung und mangelnde Nahrung  durch Überfischung haben die Bestände dezimiert. Nach Angaben der Schutzgemeinschaft Deutsches Wild leben an der niederländischen, deutschen und dänischen Nordseeküste nach aktueller Zählung 14.275 Seehunde.

Nach den großen Staupe-Epedemien 1988 und 2002, bei denen jeweils 15.000 bis 20.000 Seehunde starben, hat sich der Bestand auch aufgrund des Schadstoffbelastungsrückganges wieder gut erholt.

 

Seehund-Aufzucht- u.Forschungs-Station Norden-Norddeich

Unsere Jugendgruppe "animal teens" hat fleißig Unterschriften gegen das Robbenschlachten gesammelt. Da unsere teens richtige Robbenfans sind, haben wir in den Herbstferien  eine Exkursion zur Seehund-Aufzucht- und Forschungsstation in Norddeich unternommen. Es wurden viele Informationen gesammelt, die Fütterung beobachtet, ein Film über das Einfangen, die Station und das Aussetzen der Seehunde gesehen und ein Mitarbeiter der Station mit Fragen gelöchert. Das Ergebnis haben die teens selber schriftlich nachstehend verfasst:

 Hallo!  Ich heiße Monika!

Wir (Jugendgruppe) waren in Norddeich in der Seehundaufzuchtstation. Es war zwar toll, aber kalt!!!

Ich möchte euch etwas über die Seehunde erzählen.

Die Seehunde bringen ihre Jungen auf den Sandbänken zur Welt. Sie werden im Juni oder Juli geboren. Dann wiegen sie 8 - 11 kg. Nach der Geburt könne sie ihr Essen nicht fangen und trinken Muttermilch.

Die Mutter trennt sich nach 5 - 6 Wochen vom Jungen. Das Junge muss sich jetzt alleine versorgen und selbst Fische fangen.

Die Seehunde leben meistens im Wasser, manchmal gehen sie auf die Sandbänke, um sich zu sonnen oder um zu schlafen. Sie leben einzeln, doch es sieht so aus, als würden sie in Gruppen leben. Sie haben auch Feinde, es sind Orcas, Eisbären und Weisshaie. Sie werden 30 - 40 Jahre alt.

In der Seehundaufzuchtstation gibt es sehr unterschiedlich viele Seehunde und sie bekommen einzelne Namen.

Besuchen Sie in Norddeich die Seehundaufzuchtstation! Monika.

 

Hallo, ich bin Johanna!

Heuler, welche einsam und alleine ohne Elterntiere im Wattenmeer und in der Nordsee gesehen werden, fängt man ein. Mitarbeiter der Seehundaufzuchtstation in Norddeich fangen sie und bringen sie zur Aufzuchtstation.

Die Heuler werden als erstes gewogen. Sie sollten ein Gewicht zwischen 8 und 11 kg haben, denn dann ist die Überlebenschance sehr groß. Als nächstes beginnt man mit der Fütterung. Über einen Schlauch, der in den Hals des Heulers gesteckt wird, bekommt das Tier breiigen Fisch zum Fressen. Dies nennt man "Stopffütterung". Haben die Heuler gut zugenommen, bekommen sie ganze Heringe zum Fressen, die sie in einem Stück runterschlucken.

Sind die Tiere alt genug, wirft man ihnen bei der "Freifütterung" tote Heringe ins Wasser, die sie dann selber fangen. Nach etwa drei Monaten werden die Robben zurück ins Meer gebracht und bekommen eine Markierung. - Johanna -

 

BELUGA - Der Weißwal

Wissenschaftlicher Name: Delphinapterus leucas

Heimat: Ozeane, Küstengewässer, Flussmündungen

Größe: um 5 Meter

Lebensweise: in Gruppen

Nahrung: Krebschen, Fische, Plankton

Feinde: Eisbären

Besonderheiten: Belugas haben eine Mimik. Sie können das Gesicht verziehen, da die Lippen wie bei den Menschen etwas nach vorne stehen.

Je älter Belugas werden, umso weißer werden sie.

 

 Sei dabei - nimm kein Käfig-Ei!

Sehr geehrte Frau Merkel!

Die Legebatterien trotzen nur so vor Brutalität.

2007 soll dies verboten werden, weil es für die Hühner

und Menschen nicht gut ist.

Wir würden gerne wissen, ob es unter Ihrer Regierung

bei diesem Verbot bleiben wird.

 

Mit freundlichen Grüßen

animal teens

Jugendgruppe

(Nieder mit der Legebatterie!!)

 

 

Der Uhu, Vogel des Jahres 2005

Der wissenschaftliche Name ist Bubo bubo, der Balzruf ist buhoo, daher leitet sich der Name Uhu ab.

Für die Aufzucht der Jungen ist das Weibchen zuständig. Die Brutzeit beträgt 34 Tage. Wenn die Jungen 4 Wochen alt sind, erkunden sie ihre Umgebung durch Krabbeln, Hüpfen und Klettern. Sie sind leichte Beute für Fuchs oder Wildschwein. Der Junguhu wehrt sich durch Drohen und Fauchen. Es gibt ca. 470 Brutpaare in Deutschland.

Das Männchen ist für die Nahrungsbeschaffung zuständig. Die Beute besteht aus Insekten, Fröschen, Vögeln, Säugetieren bis Fuchsgröße, Fische. Als Lieblingsspeisen gelten Feldmäuse und andere Nager. Uhus haben ein sehr sensibles Gehör. Sie hören sogar Mäusegetrippel. Die Jagd beginnt bei Anbruch der Dämmerung, die Techniken sind vielseitig, teils sogar laufend und hüpfend am Boden oder im niedrigen Pirschflug.

Der Uhu kann bis zu 70 cm groß werden, er hat Federohren und orange Augen. Sein Lebensraum ist gefährdet durch Störungen an Brutplätzen, Rückgang der Beutetiere und Verlust des Lebensraumes.

 





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