Tierversuche
animal future lehnt Tierversuche grundsätzlich strikt ab.
Tierversuche abschaffen http://www.agstg.ch/magazin/shac-eine-kampagne.html
Versuche an Beagle nicht schlimm? http://www.youtube.com/watch?v=rH83JppkUH0&feature=share
Kein Tier verlässt ein Labor lebend!
"Geopfert oder Verbraucht" nennt man diesen bis zum Tod gequälten Affen in der Wissenschaftlersprache.
Alterra - Auf der Spur der Natur - ohne Tierversuche - Hautpfegeprodukte bei Rossman
Studium ohne Tierverbrauch: http://satis-tierrechte.de
Die Seite für kids: http://www.harry-hilft-tieren.de
Neues Versuchslabor für Neurowissenschaften (Affenversuche) an der Uni Frankfurt Infos: http://www.aerzte-gegen-tierversuche.de
Antwort des Ministeriums zum Protest gegen die geplanten Tierversuche an Schweinen am Herzzentrum Bad Oeyenhausen (Bericht dazu s. weiter unten)
Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, Herr Dr. Jaeger
"Tierschutz
Geplante Eingriffe an Schweinen zu Übungszwecken
Herr Minister Uhlenberg dankt Ihnen recht herzlich für Ihr Schreiben vom 31.03.09 und hat mich gebeten, der Angelegenheit nachzugehen.
Das Tierschutzgesetz unterscheidet zwischen der Verwendung von Tieren in Tierversuchen einerseits, für das ein umfassendes behördliches Genehmigungsverfahren vorgesehen ist, und Eingriffen zu Ausbildungs- und Übungszwecken andererseits. Diese müssen - anders als bei genehmigungspflichtigen Tierversuchen - bei der zuständigen Behörde lediglich angezeigt werden.
Mit dem Verzicht auf ein behördliches Genehmigungsverfahren zugunsten einer lediglichen Anzeigeverpflichtung möchte der Gesetzgeber deutlich machen, dass Eingriffe zu Ausbildungszwecken in Deutschland grundsätzlich möglich sind. Voraussetzung ist jedoch, dass den Tieren dabei keine vermeidbaren Schmerzen, Leiden oder Schäden entstehen. Soweit bekannt, sollen die geplanten Eingriffe auch an narkotisierten Tieren durchgeführt werden, die anschließend eingeschläfert werden und damit aus der Narkose nicht mehr erwachen. Bei diesen finalen Eingriffen wird das Bewusstsein und Schmerzempfinden der Tiere vollständig ausgeschaltet, so dass keinerlei Schmerzen oder Leiden entstehen.
Ich freue mich, dass Sie sich so sehr für die Belange unserer Mitgeschöpfe, der Tiere, einsetzen, möchte jedoch Folgendes zu bedenken geben: Wenn es nicht möglich ist, alle Eingriffe und Techniken ausschließlich nur an Organproben einzuüben, wird es immer bestimmte Fragestellungen und Operationstechniken geben, die einer Ausbildung unter realen Bedingungen bedürfen. Dies werde ich gerne zum Anlass nehmen, die Gesamtproblematik mit dem Gesundheits- und Wissenschaftsminister zu erörtern. Dabei muss oberstes Gebot sein, die Tiere zu schonen und auf Eingriffe an lebenden Tieren soweit wie möglich zu verzichten."
Niederschmetternder EU-Beschluss für 12 Mill. Versuchstiere
Deutliche Verschlechterung für die Tiere im Beschluss zur Neufassung der EU-Tierversuchsrichtlinien am 5. Mai 2009
http://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/presse/aktuelle-pressemitteilungen/287-05-mai-2009
Aktion: http://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/244-12-millionen-gruende-fuer-eine-bessere-eu-richtlinie
Endlich! In Vitro statt Kaninchen:
Ab 2010 werden die Tests auf fieberauflösende Substanzen im IVPT (In-vitro-Pyrogen-Test) statt in Tierversuchen getestet. Dies hat die Europäische Arzneimittelkommission im März 2009 beschlossen. Die Ersatzverfahren gibt es seit 2007. Der IVPT wird mit menschlichen Blut durchgeführt und ist dem Tierversuch überlegen, weil mehr fiebererzeugende Substanzen erfasst werden.
Ohne Tierversuche: Lebendes Modell des menschlichen Gehirns entwickelt:
http://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/presse/aktuelle-pressemitteilungen/282-29-april-2009
Neu!!Neu!! InVitroJobs
Jobbörse für Wissenschaftler, Praktikumsplätze und Studienabschlussarbeiten in tierversuchsfreier Forschung. Außerdem gibt es eine Übersicht von Fonds und Stiftungen, die die tierversuchsfreie Forschung finanziell unterstützen: www.invitrojobs.com
Bilder sagen mehr als tausend Worte:
http://aerzte-gegen-tierversuche.de/i.php4?x=600-111-&Lang=de
Wer Tierversuche befürwortet, weiß zu wenig darüber oder verdient daran.
Lehrstühle für tierversuchsfreie Forschung und Lehre:
Uni Utrecht (NL) - finanziert durch die Schweizer Doerenkamp-Zbinden
Uni Konstanz (CH) - finanziert durch die Schweizer Doerenkamp-Zbinden und Thurgauische Stiftung für Wissenschaft und Forschung
Koalitionsvertrag rot-grüne Minderheitenregierung in Hessen (Ersatzverfahren Tierversuch): www.spdhessen.de
Geplante Tierversuche am Herzzentrum in Bad Oeynhausen
Am Herz- u. Diabeteszentrum Bad Oeynhausen sind Tierversuche geplant. Der neue Klinikchef Jan Gummert will Operationsübungen an Schweinen einführen. Die bundesweite Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche spricht von "rückwärtsgehenden Uhren". Eine solche Neueinführung von Tierversuchen sei weder ethisch, noch gesellschaftlich, wissenschaftlich oder juristisch zu vertreten.
Chirurg Dr. Wolf-Dieter Hirsch, stellvertr. Vorsitzender, erläutert: Ein wesentliches Problem von Kunstherzen ist die Zertrümmerung der roten Blutkörperchen, was zu Schäden an allen abhängigen Organen, besonders der Niere, führt. Versuche mit gesunden Jungschweinen lassen kaum ernsthafte Rückschlüsse auf die Situation bei schwer kranken Menschen zu. Sie vermitteln allerdings eine ungerechtfertigte Sicherheit, die eine Anwendung der künstlichen Pumpen am Mensch leichter verantwortbar erscheinen lässt. Wenn dann etwas schief gehe, könne der Tierversuch als Alibi vorgeschoben werden, auch wenn er de facto keinerlei Sicherheit verliehen habe. Alles wird in Deutschland auf seinen Nutzen und seine Effektivität hin geprüft. Nur Tierversuche nicht. Die Kombination von Todesangst und Hoffnung lässt die Steuermilliarden trotzdem weiter fließen.
Thrombose: das Blutgerinnungssystem des Menschen reagiert anders als das von Schweinen.
Infektionen: das Erregerspektrum, die therapeutische Beeinflussbarkeit und die Immunitätslage von Kälbern und Schweinen ist völlig anders als beim Menschen.
Hirsch erinnert an TGN 1412, das in fünfhundertfacher Dosis von Affen gut vertragen wurde und beim Menschen zu Multiorganversagen führte.
Hirsch führt weiter aus, dass Prävention die beste Therapie ist. Menschen müssten zu vernünftiger Ernährung, Bewegung, Vermeidung von Alkoholmissbrauch und Nichtrauchen ermutigt werden, dies würde in vielen Fällen einem Herzversagen vorbeugen.
Kein Verständnis hat Hirsch für "Totschlagargumente" wie ihn der Verweis auf die Schlachtung von Schweinen darstelle: Guantanamo wird nicht dadurch humaner oder moralisch vertretbarer, dass in Kriegen weltweit Tausende von Menschen sterben. Das sind unseriöse Einschüchterungsversuche von Leuten, die keine Argumente haben.
Aktionen und Proteste gegen die geplanten Tierversuche an Schweinen auf der webside der Ärzte: www.aerzte-gegen-tierversuche.de
Bundeswehr tötet 18 Affen bei Tierversuchen (Bild 12/08)
Die Bundeswehr hat seit 2004 zur Erforschung der Auswirkungen von B- und C-Waffen im großen Stil Tierversuche durchgeführt. Es wurden mind. 3300 Tiere getötet:
Pockentest: 500 Mäuse, 20 Kaninchen, 12 Meerschweinchen, 18 Makakenaffen getötet
Milzbrand,Ebola-Test: 300 Mäuse getötet
Chemie-Kampfstoffe: Mäusetest mit Schwefel-Lost
Insgesamt: 2220 Mäuse, 706 Meerschweinchen, 84 Kaninchen, 76 Schweine, 18 Makaken.
Affen aus Kambodscha für Versuchslabor
Eine Aktion der Ärzte gegen Tierversuche: http://aerzte-gegen-tierversuche.de/w-frames/driver.php4?pullchooser=700-111-130
Haarsträubender Unsinn: Um der Frage nachzugehen, ob Vitamin C vor lärmbedingten Hörschäden schützen kann, wird das Vitamin an 54 Meerschweinchen verabreicht. Anschließend werden die Tiere unter Narkose eine Stunde lang mit einem lauten Geräusch beschallt. Die Experimentatoren aus Mainz finden heraus, dass Vitamin C in hoher Dosierung bei den Meerschweinchen tatsächlich einen schützenden Effekt auf das Gehör hat. Auf die Situation des Menschen übertragen, müsste ein 80 kg schwerer Mensch sieben Tage lang täglich 42 Tabletten zu je 1.000 mg Vitamin C einnehmen, bevor er in eine Disco geht. Vielleicht tut es da auch ein einfacher Ohrstöpsel. (Ärzte gegen Tierversuche Juli 08)
Aus für Affenversuche in München: Frist verstrichen - Die Regierung von Oberbayern hatte im November 2006 die Genehmigugn für die Fortführung von Hirnversuchen an Affen im Klinikum Großhadern abgelehnt. Der Antragsteller hatte zwar Widerspruch eingelegt, jetzt aber die Frist für die Nachreichung der Begründung verstreichen lassen. Damit haben sich diese äußerst qualvollen Tierversuche zumindest in München erledigt. (Ärzte gegen Tierversuche Juli 08)
Pressemitteilung Ärzte gegen Tierversuche 9. Juli 2008:
"Über eine Million Euro Steuergelder für Affenversuche
Bremer Hirnforscher Kreiter will Fortführung der umstrittenen Tierversuche notfalls einklagen.
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat weitere 1,2 Mill. Euro für die Affenversuche der Universität Bremen bewilligt. Seit mehr als zehn Jahren tobt der Streit um die umstrittenen Tierversuche. Hirnforscher Andreas Kreiter will bis vors Bundesverfassungsgericht ziehen, sollte die Verlängerung seiner Experimente nicht genehmigt werden.
Seit seiner Berufung an die Bremer Uni im Jahr 1997 wird der Forschungstätigkeit Kreiters von unzähligen Protesten zehntausender Bürger begleitet. Im März 2007 reagierte die Politik.Die Bremer Bürgerschaft beschloss einstimmig den geordneten Ausstieg aus den Affenversuchen. Auch die Bremer Landesregierung drehte den Geldhahn für Kreiter zu. Kreiter finanziert sich aus Mitteln des Bundesministeriums für Forschung und Technologie, der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), der EU sowie diverser Stiftungen. Jetzt bewilligte die DFG erneut 1,2 Mill. Euro für die Affenversuche der Uni Bremen. Die DFG wird aus öffentlichen Geldern von Bund und Ländern finanziert.
Die Affenversuche sind extrem grausam und wissenschaftlich sinnlos. Den Makakenaffen werden Messgeräte auf dem Schädel implantiert. Dann werden sie in Primatenstühlen fixiert und der Kopf unbeweglich angeschraubt. Außerhalb der Experimente erhalten die Affen nichts zu trinken. Für gute Kooperation gibt es ein paar Tropfen Saft. Die Torturen müssen die intelligenten Tiere über Jahre meist täglich mehrere Stunden lang ertragen. Dabei handelt es sich um reine Grundlagenforschung ohne praktischen Bezug, ein tatsächlicher Nutzen für kranke Menschen mit Alzheimer oder Epilepsie ist gleich null."
Gentechnik
Der Verband Menschen für Tierrechte informiert: Tiere sind von dem zunehmenden Einsatz der Gentechnik betroffen: Sie werden nicht nur in Tierversuchen durch Genmanipulation missbraucht, sondern sollen künftig als Ersatzteillager, Medikamente produzierende Bioreaktoren oder genmanipulierte Lebensmittellieferanten herhalten.
Forscher der Uni Newcastle in England haben erstmals Mischwesen aus menschlicher DNA und Eizellen von Kühen geschaffen. Die Hübridembryonen wurden nach drei Tagen getötet. Im nächsten Schritt wollen die Forscher Embryonen erzeugen, die bis zum sechsten Tag überleben sollen.
Am 11. April hat der Deutsche Bundestag die umstrittene Lockerung des deutschen Stammzellengesetzes beschlossen. Diese Zellen stammen aus menschlichen Embryonen, die durch die Zellentnahme getötet werden. In Deutschland ist die Herstellung menschlicher embryonaler Stammzellen verboten. Embryonen dürfen also nicht zu Forschungszwecken produziert werden. Der Import aus dem Ausland wurde jedoch erlaubt. Außerdem hat diese Herstellung Tausende von Versuchstiere verbraucht, aber noch keinen einzigen Menschen geheilt (Aussage von Lukas Kenner - Molekularpathologe - FAZ)
Philip Morris will mehr Tierversuche erzwingen
Der Zigarettenhersteller will seine Testanlagen ausbauen und mehr Tierversuche durchführen. Die belgische Stadt Leuven hatte das dem Konzern untersagt - aus ethischen Gründen. Nun will der Konzern gegen das Urteil klagen. Nach Angaben von Tierversuchsgegnern werden in dem Labor von Philip Morris jährlich 4000 bis 6000 Tiere dem Test geopfert.
Protesterfolg:
Die zahlreichen Proteste gegen die geplante Aufhebung des seit 1984 bestehenden Exportverbotes wildgefangener Affen aus Malaysia hatten Erfolg. Die Affen sollten als Versuchstiere ausgeführt werden. Die malaysische Regierung beugte sich dem Druck der Proteste, das Exportverbot bleibt bestehen!
Pressemitteilung Ärzte gegen Tierversuche e. V. vom 19.02.08
Todesfälle durch Botox
Tierversuche können nicht vor gefährlichen Nebenwirkungen schützen
Die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA warnt erneut vor den gefährlichen Nebenwirkungen von Botox. Mehrere Kinder starben jetzt an den Folgen. Mehr als 600 Berichte von schwerwiegenden Komplikationen und mind. 28 Todesfälle weltweit gehen bereits auf das Konto des Muskelgiftes. Lt. der Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche konnten die qualvollen Tierversuche, die für jede Produktionseinheit durchgeführt werden, nicht vor den Schäden schützen.
Die muskellähmende Wirkung des Nervengiftes Botulinumtoxin wird unter Handelsnamen wie Botox, Vistabel oder Dysport zur Glättung von Gesichtsfalten und zur Behandlung von Schiefhals, Lidkrampf oder anderen Erkrankungen eingesetzt. Die Substanz kann sich aber auch im ganzen Körper ausbreiten und dann zu Schluck- und Atembeschwerden sowie Lähmungen führen. Im schlimmsten Fall ersticken die Patienten.
Mehr als 600 Berichte schwerer Nebenwirkungen durch unerwünschte Ausbreitung des Giftes, davon 28 mit Todesfolge, sind bereits weltweit dokumentiert. Jetzt gab die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA erneut eine Warnung heraus, nachdem mehrere Kinder mit spastischer Lähmung an einer Behandlung mit Botulinumtoxin gestorben sind. Auch bei Erwachsenen hatten sich Nebenwirkungen gezeigt. Zahlen nannte die Behörde nicht.
"Um das Gift vor der Anwendung beim Menschen angeblich sicher zu machen, wird es Mäusen in die Bauchhöhle injiziert. Der Todeskampf kann sich drei oder vier Tage hinziehen", erklärt Dr. med. vet. Corina Gericke, Fachreferentin bei Ärzte gegen Tierversuche. "Zwischen 100.000 und 300.000 Mäuse erleiden so jedes Jahr weltweit einen qualvollen Erstickungstod. Der Test ist nicht nur äußerst grausam, sondern kann Patienten nicht vor schweren Nebenwirkungen schützen", so die Tierärztin weiter.
Tierversuchsfreie Methoden seien lt. Ärzte gegen Tierversuche längst vorhanden, würden aber kaum eingesetzt. Die Vereinigung hat eine Kampagne gestartet mit dem Ziel, den Mäuseversuch durch sichere, tierversuchsfreie Testmethoden zu ersetzen.
Weitere Informationen: www.botox-tierversuche.de
Alles ohne Tierversuche: z. B. tierversuchsfreie Kosmetik und vieles andere:
Tödliche Tierversuche bei mars: http://peta.de/tierversuche/tdliche_tierversuche_bei_mars.1292.html
unter www.clever-naschen.de Kontakt rechts oben anklicken und e-mail an mars schicken!
animal future e. V. schrieb an mars:
Sie finanzieren tödliche Tierversuche. Wir werden Ihre Produkte nicht mehr kaufen!
Tierversuche in der Medizin
Tierversuche gibt es seit 150 Jahren, aber nur 1/3 aller Krankheiten sind behandelbar.
Tierversuchsfreie Forschungsmethoden zeigen oft bessere Ergebnisse als Tierversuche, z. B.
in-vitro-Methoden (Reagenzglas) und in-vivo-Methoden (am Lebenden).
Warum in-vitro-Methoden, also Reagenzglas?
- bessere Erkenntnisse, da am Menschen und nicht am Tier getestet
- Tiere reagieren oft anders und können nicht berichten
- in-vitro-Methoden sind oft billiger als Tierversuche
Wie funktioniert die in-vitro-Methode?
Man benutzt menschliche Kulturen, die bei einer OP anfallen, z. B. Zellen von Leber, Haut, Lunge, Knorpel und Knochenmark. Diese Zellen kann man im Reagenzglas nachzüchten und sogar Hautschichten und Gewebe und Gefäße zusammenbauen.
Versuchsarten:
Hauttest = Verätzungen der Haut: Vergiftung des Tieres. Die Tiere werden rasiert, haben dabei schon Angst und Stress. Die Tierhaut ist anders aufgebaut als Menschenhaut. Mit gezüchteter menschlicher Haut ließen sich diese Tests viel besser ausführen.
Schleimhautverträglichkeitstests = Kaninchen werden Industriechemikalien, Haushalts- u. Kosmetikprodukte in die Augen getropft. Warum Kaninchen? Sie haben wenig Tränenflüssigkeit, große Augen, sind leicht zu handhaben und billig in der Haltung. Hier könnte wieder an menschlichen Gewebeproben (Schleimhäuten) getestet werden. Auch die Aderhaut eines bebrüteten Hühnereies bietet sich an, da hier kein Schmerzempfinden ist. (Ein bebrütetes Ei ist allerdings Leben!!)
OP-Techniken:
Ärzte üben Operationen an Tieren (Blinddarm rausnehmen, Mandeln entfernen). Nur, Tiere haben einen anderen Körperbau und auch keine Blinddarmentzündung. Oder den Tieren werden die Knochen gebrochen und es wird dann getestet, wie die Knochen wieder zusammenwachsen.
Tierversuche sind für den Menschen gefährlich, da in vielen Bereichen große Unterschiede zwischen Mensch und Tier bestehen.
- Mit dem Computer kann man Vorgänge im Körper berechnen lassen
- Mit der Computertomographie und Kernspinduntersuchungen kann man das Gehirn untersuchen. Man bräuchte dann Katzen, Affen und Ratten keine Drähte mehr ins Gehirn zu pflanzen.
Krankheiten kann man erkennen durch
- Beobachtung kranker und gesunder Menschen
- Beobachtung der Arbeits- u. Umweltbedingungen der Menschen
Tierversuche weden mit vielen Millionen Euro Steuergeldern bezahlt. Die Tierversuche werden geheimgehalten. Alle Filme und Fotos, die existieren, sind heimlich aufgenommen worden.
Warum werden trotz der Alternativverfahren Tierversuche gemacht?
Weil die Wissenschaftler behaupten, dass sie Menschen nutzen würden. Auch wenn ein Tierversuch keinem Menschen genutzt hat, erhalten die Wissenschaftler Geld für den Versuch.
Wann würden tierversuchsfreie Methoden eingesetzt werden?
Wenn die Wissenschaftlicher nicht mehr genug an den Tierversuchen verdienen und wenn Tierversuche verboten werden. Dann muss sich die Wissenschaft mit alternativen Methoden befassen.
Wer verdient an Tierversuchen?
Die Wissenschaftler
Tierpfleger
Tierhändler (-fänger)
Tierzüchter
Futterproduzenten
Käfighersteller
Apparatehersteller
Was ist Validierung?
15 Jahre lang wird untersucht, ob ein tierversuchsfreies Verfahren die nötigen Anforderungen erfüllt.
Bei Tierversuchen muss dies nicht nachgewiesen werden .
Deshalb ist es viel schwieriger, tierversuchsfreie Methoden durchzusetzen, als weiterhin der Einfachheit halber Tierversuche durchzuführen.
Wieviel Geld wird von der Bundesregierung ausgegeben?
Tierversuchsfreie Methoden jährlich ca. 2,8 Millionen Euro
z. B. Tierlabor Würzburg 31 Mill. Euro
z. B. Tierlabor Erlangen 25 Mill. Euro
z. B. Tierlabor Jena 25 Mill. Euro
(Quelle: Ärzte gegen Tierversuche)
Bundeslandwirtschaftsministerium veröffentlicht Tierversuchszahlen 2006:
Gegenüber dem Jahr 2005 stieg der Tierverbrauch um 105.589 Tiere auf insgesamt 2.518.267 Tiere.
Der Fischverbrauch verdoppelte sich 2006 auf 220.000 Tiere.
An 10 % mehr genmanipulierten Tieren wurden Versuche ausgeführt = 400.000 Tiere.
Trotz der Mehrheitsaussprache der EU-Parlamentarier gegen Versuche an Affen ist der Verbrauch nur leicht von 2.105 auf 1.851 Tiere gesunken. Lt. Koalitionsvertrag der CDU/CSU u. SPD sollen Ersatzmethoden zu Tierversuchen zügig weiterentwickelt und gefördert werden. Dieser Vertrag wird nicht erfüllt, da tierversuchsfreie Verfahren finanziell schlechter gefördert werden als Tierversuche und Tierversuche im Jahr 2006 um 4,4 % gestiegen sind.
Alternativen zu Tierversuchen:
Rheinland-Pfalz, Baden-Würtemberg und Hessen fördern die tierversuchsfreie Forschung und schreiben alle 2 Jahre einen Forschungspreis aus. Die Förderung beträgt jährlich bis zu 80 000 EUR und der Forschungspreis 20 000 EUR.
Affenversuche
Bis zu 10 000 Affen sterben jährlich bei qualvollen Gifttesten, davon allein 2000 in Deutschland. Mehr als die Hälfte der EU-Parlamentarier sind für den Einsatz durch Alternativmethoden.
Detaillierte Infos zu Tierversuchen gibt es unter www.tierversuchsgegner.org
www.aerzte-gegen-tierversuche.de
Berlin ist die Hauptstadt der Tierversuche. August 2007
Berlin hält einen traurigen Rekord. 12 % aller Tierversuche ein Deutschland werden in der Hauptstadt durchgeführt - soviel wie in keiner anderen deutschen Stadt.
Das für die Genehmigung von Tierversuchen zuständige Landesamt für Gesundheit und Soziales hat gerade seine aktuelle Statistik für 2006 veröffentlicht: Insgesamt wurden 300903 Tiere in Experimenten verwendet. Das sind 17000 mehr als im Jahr 2005 und sogar 30000 mehr als in 2004 - eine traurige Entwicklung.
Den Hauptanteil am Zuwachs der Tierversuche haben genveränderte Versuchstiere, insbesondere Mäuse und Ratten. Mit ihnen wird nach genetisch bedingten Krankheiten geforscht. Diese Entwicklung hat ihre Ursache in der zunehmenden Zahl von biotechnischen Forschungseinrichtungen und Firmen in der Stadt.
Aber es gibt noch weitere Gründe für die Zunahme der Tierversuche: Die EU hat eine neue Chemiekalienrichtlinie (REACH) erlassen. Sie sieht vor, Chemikalien, und zwar auch solche, die sich bereits auf dem Markt befinden, auf Verträglichkeit zu testen. Das führt natürlich zu einer steigenden Zahl an Tierversuchen.
In anderen Bundesländern ist die Zahl der Tierversuche übrigens nicht gestiegen. In Rheinland-Pfalz ist sie sogar zurückgegangen, dort fördert die Landesregierung die Erforschung von Alternativmethoden. (Quelle: tagesspiegel)
Behörde in Niedersachsen verbietet umstrittenen Tierversuch (focus 14.08.07)
Die niedersächsische Verbraucherschutzbehörde hat einen beantragten Tierversuch verboten, bei dem Mäuse aneinandergenäht werden sollten. Damit wird der Tierschutz höher bewertet als der wissenschaftlicher Erkenntnisgewinn.
Für einen Versuch im Rahmen der Stammzellenforschungen sollte der Blutkreislauf einer gesunden mit dem einer erkrankten Maus verbunden werden. Um sicherzustellen, dass diese Verbindung nicht getrennt wird, muss das Fell der beiden Tiere zusammengenäht werden. Forscher der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) wollten mit diesem Versuch nach bestimmten Stammzellen suchen, mit denen körperliche Defekte geheilt oder sogar Organe gezüchtet werden können.
Nach Informationen des Vereins "Ärzte gegen Tierversuche" sind in Deutschland solche Versuche seit 20 Jahren nicht mehr genehmigt worden. Die Wissenschaftler der MHH werden nun prüfen, ob sie für ihre Forschung zwingend nötig sind.
Hessischer Tierschutz-Forschungspreis 2007 verliehen (Bundesverband für Tierrechte - 04.09.07)
Zwei Forscher des Darmstädter Pharma-Unternehmens Merck erhalten den mit 15.000 EUR dotierten hessischen Tierschutz-Forschungspreis 2007. Die beiden Wissenschaftler entwickelten eine Methode, mit der Experimente an Tausenden Tieren ersetzt werden können. Mit dem neuen Verfahren der Forscher lässt sich herausfinden, ob eine Substanz Embryonen im Mutterleib schädigt. Solche Tests wurden bislang fast ausschließlich an tragenden Tieren, z. B. Kaninchen, durchgeführt. Jetzt kann im Reagenzglas festgestellt werden, ob ein Stoff Missbildungen bei Embryonen hervorruft. Mit dieser In-Vitro-Methode lassen sich sogar Substanzen herausfinden, die selbst keine Missbildungen an Embryonen verursachen, aber ihre schädliche Wirkung nach Um- und Abbau im Organismus zeigen.
Der Dalai Lama zum Thema Mitgefühl und Tierversuche:
"..z. B. werden in naturwissenschaftlichen Laboratorien Versuchstiere mit allen möglichen Apparaturen gefoltert. Um zu begreifen, wie das Gehirn funktioniert, müssen Wissenschaftler Versuche an Tieren durchführen. Es ist ein sehr merkwürdiger Sachverhalt, denn ihr primäres Ziel ist, das Leben der Menschen verlängern zu helfen. In gewisser Hinsicht ist das ein nobles Ziel, aber es ist auch schwer zu rechtfertigen. Selbst wenn sie möglicherweise Beruhigungsmittel einsetzen, führen Wissenschaftlicher diese Versuche durch, ohne das geringste Mitgefühl für die Tiere aufzubringen. Im Westen gibt es Verbände, die gegen eine solche Behandlung von Tieren Einspruch erheben, und zwar nicht aus einer religiösen Anwandlung heraus, sondern aufgrund ihrer mitfühlenden Einstellung zu Tieren. Ich unterstütze dieses Bestreben.
(14. Dalai Lama)
